Vitamine als Wirkstoffe in der Kosmetik – wirken und machen schön

Vitamine
Vitamine_© seralex-Fotolia

Habt Ihr Euch mal gefragt, welche Vitamine wie wirken? Die Informationsflut im Netz ist groß. Und auch die Kosmetik hat die Wirkstoffe für sich erkannt. In der Kosmetik werden des öfteren die Vitamine A, B5 und E verwendet. Und was bewirken diese 3 in unseren Cremes?

Retinol A:

ist ein fettlösliches Vitamin. Aus Gründen der Stabilität wird es in der Kosmetik in Form von Ester eingesetzt und wird wie folgt bezeichnet: Vitamin-A-Palmitat, Axerophtholpalmitat, Retinolpalmitat. Retinyl Palmitate. Es soll vor allen die Regeneration der Haut fördern. So steigert es die Enzymaktivität der älter werdenden Haut. Es fördert die Collagenbildung und stimuliert die Zellaktivität. Ferner beseitigt es Verhornungen sowie trockene raue Haut und repariert Hautschäden durch UV-B Strahlung. Daher enthalten Cremes und Seren, die die Haut regenerieren sollen meist Vitamin A.

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Provitamin B5 (Panthenol):

Panthenol ist die Vorstufe der Pantothensäure, einem wasserlöslichen Vitamin der Vitamin-B-Gruppe und wird in der Kosmetik wie folgt bezeichnet: Panthenol, Pantothenol, Dexpanthenol, Pantothenylalcohol. Panthenol dringt tief in die Haut ein und wird dort zu Pantothensäure umgewandelt. Ferner gleicht es den Feuchtigkeitsgehalt der Haut aus. Es fördert den natürlichen Bräunungsprozess sowie die Regeneration der Haut nach einem Sonnenbrand. Gleichzeitig fördert Provitamin B5 die Wundheilung und lindert Hautreizungen. B5 eignet sich ferner sehr gut zur Pflege spröder Haut. Und findet daher häufig Anwendung in Sonnenschutzcremes in Haut sowie in Haarpflegeprodukten.

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Vitamin E (Tocopherol):

ist ein fettlösliches Vitamin, welches reichlich in pflanzlichen Ölen vorkommt und dort die Öle vor dem ranzig werden schützt. Aus Stabilitätsgründen wird in der Kosmetik meistens Vitamin E in Form von Ester eingesetzt. Es wird wie folgt bezeichnet: Alpha-Iocopherolacetat, Vitamin-E-Acetat, Tocopherylacetat, Tocopheryl Acetate. Dem Vitamin E werden antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Es kümmert sich um freie Radikale und begünstigt die Erhaltung von elastischem Zellgewebe. So verbessert es die Beschaffenheit der Hautoberfläche und steigert das Feuchtigkeitsvermögen der Hornschicht. Ferner hat es eine allgemein entzündungshemmende Wirkung und bietet Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung. Daher wird es häufig in Sonnenschutzcremes und bei beanspruchter Haut eingesetzt.

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Vitamin B3 (Niacinamid):

Das wichtige Vitamin B3 schützt und verbessert unsere Hautstruktur. Es ist an vielen Stoffwechselprozessen in den Zellen beteiligt und nimmt Einfluss auf Funktionen unserer Haut. B3 beschleunigt unsere Hauterneuerung und macht unsere Haut widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüsse. Außerdem kann es vom Licht geschädigte Haut regenerieren und Pigmente mindern.

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Ascorbinsäure:

Vitamin C unterstützt die Bildung von neuen Collagen, wirkt in den Zellen und im Gewebe antioxidativ. Gleichzeitig hellt Vitamin C Pigmentflecke auf. Da es ein Collagen-Unterstützer ist, fördert es die Festigung und Straffung unseres Bindegewebes. Somit wird es ebenfalls bevorzugt in der Anti-Aging Pflege eingesetzt.

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Bevorzugt Ihr in Eurer Pflege bestimmte Wirkstoffe?

 

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