Spam? – Nein Danke!

Spam erkennen

 

Vorsicht Spam! Das kennt jeder. Man hat eine Spamnachricht in seinem Postfach. Oftmals sind es sehr offensichtliche Emails. Komischer Absender oder falsches Deutsch und bei uns läuten gleich die Alarmglocken. Im besten Fall bekommen wir diese Nachrichten gar nicht erst zu sehen, denn unser intelligentes Postfach sortiert sie gleich in den Spamordner. Die Tricks der Cyberkriminellen werden aber immer raffiniertert, sodass man sogenannte Phishing-Emails gar nicht so leicht erkennt.

Hacker versuchen mit allen Mitteln an unsere Daten zu kommen. Heute morgen hatte ich diese Email (s. Bild) in meinem Postfach. Täuschend echt! Ich habe sofort erkannt, dass es sich um Spam handelt, da ich kein Kunde bei der Deutschen Bank bin. Ich musste aber direkt an eine Freundin denken, die seit kurzem bei eben dieser Bank Kunde ist und auch gerade mit Online-Banking beginnt. Die Hacker fälschen das Corporate Design des Instituts so gut, dass sicherlich viele davon ausgehen, dass es sich um eine eMail ihrer Bank handelt.

Ein Tipp, der immer hilft: den Absender anschauen!

Klingt banal, entlarvt aber 99,9% der Spamnachrichten. Das Postfach zeigt als Absender wie im Bild oben ‚Deutsche Bank‘ an. Fährt man aber mit der Maus (nicht klicken!) über den Absender, erscheint die tatsächliche Mailadresse, von der die Mail verschickt wurde. In diesem Fall ’‘. Das ist natürlich keine offizielle Mailadresse, somit handelt es sich bei dem Absender auch nicht im die Deutsche Bank. Daher bloß keine Anhänge (z.B. Zip-Dateien) der Mail oder mitgeschickte Links öffnen. Auch antworten sollte man auf keinen Fall! Ich musste mich schon oft zurück halten, nicht wütend ein ‚Ach haltet doch die Klappe‘ zurückzuschreiben. Aber nein. Die Absender ‚warten‘ oftmals auf eine Antwort, damit sie wissen, dass es die Mailadresse tatsächlich gibt. Denn die Spammails zu Millionen an irgendwelche Mailaddressen verschickt.

 

Absender beachten

Weitere Hinweise, dass es sich um Spam handelt

  • Der Empfänger wird in aller Regel mit „Sehr geehrter Kunde“ angesprochen, statt mit dem richtigen Namen. Eure Bank kennt Euren Namen und spricht Euch auch mit diesem an.
  • Es bestehe besondere Dringlichkeit (man müsse sofort seine Zugangsdaten ändern, sonst wird das Konto gesperrt)
  • Es wird eine Gebühr angedroht, die man durch schnelles Handeln umgehen kann (s. auch Bild)
  • Man soll eine Datei für weitere Informationen öffenen

Allgemein ist zu raten, dass man für jede Anwendung (Mail, Social Media, Online-Banking-Account usw.) ein anderes Passwort verwendet. Wird das Kennwort eines Zugangs durch einen Angreifer ermittelt, bleibt für dem Angreifer der Zugriff auf eine andere Accounts jedoch weiterhin verwehrt. Ein gutes und sicheres Passwort sollte mind. 12 Zeichen lang sein, aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern (?!%+…) bestehen, keine Namen, Geburtsdaten und nach Möglichkeit keine Wörter, die in einem Wörterbuch zu finde sind, beinhalten.

Ich hoffe, dieser Artikel hilft Euch Spamnachrichten besser zu erkennen. Habt Ihr noch Tipps oder Hinweise? Dann her damit. Helft uns, das Internet sicherer zu machen.

Last Updated on 28. April 2019 by anne30plus

Newsletter-image Du möchtest keine News verpassen?

Erhalte 2-4 mal im Monat unsere anne30plus News rund um Fitness, Ernährung, Urlaub und Leben. Und melde Dich einfach für unseren Newsletter an!

Das heißt: "Einfach" ist Dank der DSGVO ein Klick mehr.


Also bitte hier entlang

Info: Es gilt der Datenschutz - insb. der 6. Absatz "Newsletter".