Zucker – Welche gesünderen Alternativen gibt es?

Auf Zucker zu verzichten ist ganz schwierig. Das musste selbst ich feststellen. Ich litt an einer Darmkrankheit, und sollte mehrere Monate Diät halten. Süßes gänzlich zu streichen, fiel mir unendlich schwer. Und auch heute, ich bin wieder gesund, könnte ich nicht gänzlich auf Süßes verzichten. Euch geht es wahrscheinlich ähnlich. Und ich bin mit meiner Meinung in bester Gesellschaft.

Einige statistische Werte zum Zucker Verzehr

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche pro Jahr 34 kg Zucker (lt. Statista / Werte: 2016/2017) Das entspricht einer täglichen Menge von ca. 93 Gramm. Die Weltgesundheitsbehörde empfiehlt täglich ca. 25 Gramm Zucker. Somit essen wir knapp das 4-Fache an Zucker. Eigentlich viel zu viel. Doch um nicht gänzlich auf Zucker verzichten zu müssen, gibt es im Vergleich zum Haushaltszucker gesündere Alternativen. Vielen fällt neben dem Haushaltszucker noch der Fruchtzucker oder auch Honig ein. Doch reell gibt es zahlreiche weitere Zuckerarten. Könnt Ihr Euch noch vage an Chemie erinnern? Dort wurden der Einfach- der Zweifach- und der Mehrfachzucker behandelt. Zum Zweifachzucker gehört auch unser typischer Haushaltszucker. Und der schadet uns mehr. Da müssen Alternativen her.

Doch warum fällt es uns so schwer auf Zucker zu verzichten?

Der menschliche Körper braucht Zucker. Denn Zucker ist maßgeblich am Stoffwechsel beteiligt. Er muss dem Körper zur Verfügung stehen, damit unser Gehirn, unser Nerven und unsere Muskeln arbeiten können. Unser Körper bezieht daher den lebenswichtigen Brennstoff oft auch aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Doch die Prozedur der Aufspaltung im Darm zum körperfreundlichen Zucker dauert Zeit. Das Beste ist daher, wir führen dem Körper gleich Zucker zu.

Welcher Zucker schadet, welche Zucker ist gesund?

Doch leider tut der gewöhnliche Haushaltszucker unserer Gesundheit nicht immer gut. Und auch einige weitere Zuckerarten schaden dem Körper eher. Denn wenn gewöhnlicher Zucker im Körper aufgrund seiner guten Reaktionsfähigkeit auf unsere Bluteiweißbestandteile trifft, können Eiweißverbindungen geschädigt bzw. gänzlich gestört werden. Und schauen wir uns die Menschen in unserer Umgebung doch mal an. So können wir etliche Zivilisationskrankheiten erkennen, die auch dem vielen Zuckerverzehr zugeschrieben werden können. Übergewicht, Diabetes, Alzheimer im Alter und Krebs sind weit verbreitete Krankheiten. Und leider muss auch ich meinen eigenen Zuckerkonsum stark einschränken. Ich war ein absoluter Softdrink-Junky. Ferner vertrug mein Darm einige Zuckersorten nicht wirklich gut. Den Beitrag über “Zucker versus Kohlenhydrate” könnt Ihr ebenfalls gern nachlesen.

Tagatose – neuer Zuckerersatzstoff seit 2005 zugelassen

Sagt Euch Tagatose etwas? Nein, noch nicht? Dann solltet Ihr in der Google Suche Tagatose eingeben und noch weitere Infos zum neuen natürlichen Zuckerersatzstoff lesen. Um Tagatose zu erhalten, wird Lactose mittels Enzyme aufgespalten und anschließend pulverisiert. Tagatose ist zahnfreundlich und nur in größeren Mengen abführend. Tagatose ist zudem lactose- und glutenfrei und dient auch den guten Darmbakterien als Nahrung. Leider wird Tagatose nur von sehr wenigen Herstellern produziert und verkauft. Auf dem Markt befinden sich oft nur Zuckergemische mit Tagatose.

Galaktose – der perfekte Einfachzucker für jeden

Galaktose gelangt ohne Insulin-Ausschüttung in unsere Zellen und ist somit perfekt für Diabetiker. Ferner kurbelt Galaktose sogar die Fettverbrennung an und hemmt die Bildung von kariesauslösenden Bakterien im Mundraum. Und wenn Ihr oft erschöpft seid, Konzentrationsschwierigkeiten habt, könnte Galaktose helfen. Dieser Zuckerersatzstoff bringt Euch wieder ins Gleichgewicht. Über die Website der St.Georg Klinik habe ich ferner folgenden interessanten Bericht zur Galaktose finden können. Leider ist fast reiner Galaktose-Zucker nicht gerade erschwinglich. 500g kosten oft 50 Euro und mehr.

Yaconsirup – eine weitere gesündere Alternative

Yaconsirup ist der ausgepresste Saft der Yaconwurzel. Diese Zuckeralternative besteht zu 50% aus präbiotischen Ballaststoffen. Was gut für unseren Darm ist. Ferner wirkt diese Alternative an der Reduzierung der Cholesterin und der Insulinwerte mit.

Mein Zucker Fazit:

Auf Süßes braucht Ihr nicht zu verzichten. Es gibt einige gesündere Zucker Alternativen. Leider sind diese Lebensmittel teurer. Doch unsere Gesundheit sollte es uns wert sein, nach Alternativen Ausschau zu halten. Ich werde in nächster Zeit Galaktose und Yaconsirup testen. Was ist mit Euch? Hinterlast mir gern auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar. 

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