Minimalistisch leben – Manchmal ist weniger mehr

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minimalistisch leben - aufräumen

Heute habe ich mir die Doku „Minimalism – a documentary about the important things“ angesehen. Und ja, minimalistisch leben will auch erst gelernt werden. Denn eine kommerzielle Leidenschaft ist es shoppen zu gehen. Ich gebe pro Monat ca. 300 Euro primär für Klamotten aus. 


Warum gehe ich liebend gern shoppen

Es ist eine automatische Angewohnheit. Ich freue mich über den monatlichen Geldeingang. Denn dann wird fast jedes Wochenende im WWW geshoppt. Es ist eine zwanghafte und kurzfristige Freude die seit Tagen im Warenkorb gespeicherte Kleidung einzukaufen. Zum Glück geht gut die Hälfte des Einkaufes wieder zurück, da ich bereits mehr auf Qualität und auf persönlichen Geschmack achte. Spontankäufe gibt es so gut wie nie bei mir. Doch so langsam bereitet mir das Online-Shopping auch keine Freude mehr. Und nach dem Ansehen dieser Doku entwickelte ich folgenden Plan:

Minimalistisch leben – Erste Schritte

ich möchte minimalistisch leben und nehme mir pro Monat vor bei lediglich zwei Online Shopping-Händlern einzukaufen. Und vielleicht schaffe ich es auch pro Monat hin und wieder bei nur einem Online Händler shoppen zu gehen. Meine persönliche Grenze wird von 300 auf 200 Euro gesenkt. Denn auch beim Ausmisten vor einigen Wochen habe ich Klamotten entdeckt, die ich noch nie anhatte. Jetzt ist mein Schrank wieder aufgeräumter. Und ich denke, dass ich zukünftig beim Klamottenkauf und auch beim Ausmisten noch bewusster und effizienter werde.

In der Wohnung gibt es noch weitere Bereiche, die ich demnächst ausmisten werde: Bücher, DVDs, alte Elektronik, kleinere Küchenhelfer, Kosmetik, ein kleines Lager mit Bürosachen sowie meinen Keller.  

Ich werde diesen Monat lediglich bei Zalando für 100 Euro einkaufen gehen. Die anderen Händler werden im Juni nicht weiter berücksichtigt. Und ich werde mir noch das dazugehörige Buch in deutscher Sprache „Minimalismus: Der neue Leicht-Sinn“ zulegen. Denn dieses Buch handelt primär nicht nur übers Ausmisten.  Dieses Thema wird nur angeschnitten. Das Buch enthält Ratschläge, wie man seinen eigenen bewussten Stil entwickeln kann.

minimalistisch leben - aufräumen

Begründung für diesen Lebensweg

Es geht nicht darum, jeglichen Konsum zu vermeiden und loszuwerden. Es geht auch nicht darum im Detail festzulegen, wie viele Sachen ein minimalistischer Haushalt aufzuweisen hat. In der Doku selbst wird dem Zuschauer vermittelt sich von seinem Ballast zu befreien und Platz sowie Freiräume zu schaffen, für alles was im Leben eines jeden wichtig ist. Und dieser Ballast kann für jeden ganz individuell selbst definiert werden. Minimalistisch zu leben heißt auch nicht sich finanziell nichts mehr zu erlauben. Stattdessen übt man unter anderen den bewussten Umgang mit Geld. Ich kann mir gut vorstellen über einen bewusst minimalistischen Lebensstil noch glücklicher zu werden. Und kleinere Schritte werden auch Dir zu einem bewussten minimalistischem Lebensstil verhelfen. Lass uns gemeinsam drei kleinere Dinge ändern:

Bewusst Frühstücken

Wir könnten morgens eine Stunde früher aufstehen. Ich mache beispielsweise gern Yoga am Morgen. Und ich werde mir bewusst Zeit zum Frühstücken nehmen. Somit tun wir uns schon Morgens was Gutes für Körper und Seele. Machst Du mit?

Zeitungen und Magazine verstauen oder entsorgen

Zu Hause habe ich ferner immer viel zu viele Magazine herumliegen.  Doch seit ich eine Readly Abo habe, ist mein Print-Konsum merklich zurückgegangen. Einige ungelesene Zeitungen sortiere ich weg. Und ausgelesene Magazine werden entsorgt.

Auch das Bad wird ausgemistet

Denn  das wievielte Shampoo brauch ich wirklich? Gleich am Wochenende kommt alles in eine Kiste. Danach nehme ich alles einzeln in die Hand, und stelle mir folgende Frage: Passt das Produkt wirklich zu mir und meinem bewusst minimalistischem Lebensstil? Wenn ja, dann finde ich ein schönes Plätzchen im Bad. Andernfalls werden die Produkte entsorgt.

Fazit und Gedanken – zu minimalistisch leben

Ich werde bewusst darüber nachdenken, ob die eine oder andere kommerzielle Ausgabe wirklich nötig sein wird. Mit dem Verzicht jeden Monat neue Kosmetika einzukaufen, hatte ich bereits Ende letzten Jahres begonnen. Nicht mehr so viele Klamotten über Online-Shops einzukaufen, wird mein nächster Schritt werden. Denn für mich sind folgende Dinge wichtiger: Gesundheit, Sport, genussvolles Essen, Zufriedenheit, Familie und Beziehung. Ich kann Euch die Doku nur wärmstens empfehlen. Laut Internetseite minimalismfilm.com könnt Ihr Euch die Doku auf Netflix, Amazon, Itunes, GoogleStore, Vimeo und via DVD ansehen.

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